Neues aus der Initiative

Aug 12

Relativ spontan beschlossen Dagmar und ich am vergangenen Freitag, mit allen Flüchtlingskindern (jedenfalls die, die wir kennen und erreicht haben) und ihren Eltern einen Ausflug zu machen. Wegen der angekündigten kühlen Witterung und Regen suchten wir nach einem überdachten Picknick-Platz — den fanden wir in Menz beim Naturparkhaus. Mit 3 Autos fuhren wir an der Aula los — da aber mehr Erwachsene kamen als wir dachten, musste Dagmar 3 oder 4 x fahren. Dagmars Tochter mit Baby und Hund waren auch dabei und haben die Erlebnisvielfalt noch bereichert.<!--mehr-->

Als erstes wurde das Naturparkhaus 'gestürmt'. Was gibt es dort alles zu sehen, zu hören, zu tun! Anschließend saßen wir um den großen, überdachten Tisch - der Platz reichte für alle — wir waren 23 Personen) und der Tisch war plötzlich reich gedeckt von den - von uns unerwarteten - mitgebrachten Speisen. Da saß eine sehr entspannte, fröhliche Gemeinschaft.

Dann wurde das Außengelände erobert: Fische, Insektenhotel, ein Barfußpfad (zu begehen mit verbundenen Augen!), Mirabellen am Baum. Das große Kräuter-Hochbeet mit Gerüchen und Düften, begeisterte vor allem die Erwachsenen.

Wer noch nicht müde war, stürmte den Spielplatz.

Zur Unterstützung waren Alama und Miriam mit dabei — und natürlich unsere Fahrerinnen Sigrun und Christine.

Es war ein sehr schönes Erlebnis, eine gute Erfahrung, die wir zur Nachahmung empfehlen und auch selbst gerne wiederholen. Alle können jetzt den deutschen Satz: 'es war seeeehr schön'... und 'danke' konnten sie schon.

Gelernt haben wir, dass wir den nächsten Termin erst bekannt geben, wenn ausreichend FahrerInnen mit Fahrzeug, definitiv zugesagt haben.

Fragen haben wir: Ob es für diese Art von 'Bildungsveranstaltung' Geld geben könnte? (Eintritt, Getränke, Benzin?)

PS: ich habe beobachtet, dass sich die Kinder auf alles reife und fast-reife Obst gestürzt haben (und auf unsere 'alten' Walnüsse) — ebenso beobachte ich, dass es überall Obstbäume gibt, die nicht geerntet werden, Äpfel, die unten liegen, Mirabellen die keiner erntet. Wenn ihr Zugang zu solchem Obst habt, sagt Bescheid oder bringt es in der Aula vorbei.